SurfCamp an der Ostsee – San Pepelone

Bei strahlenden Sonnenschein stehe ich unter Pinienbäumen in einem mediterranen kleinen Dorf. Ich bin nicht in Italien, sondern an der Ostsee. In Mecklenburg-Vorpommern, um genau zu sein. San Pepelone heißt das SurfCamp mit der Ausstrahlung eines Mittelmeer-Örtchens. Bunte Bungalows und liebevoll eingerichtete Gärten vervollständigen meinen Eindruck. Sechs Tage werde ich hier verbringen. Meine Mission: Den Surf-Grundschein bestehen und Freude am Surfen entwickeln. Mal schauen, ob Surfen tatsächlich so viel Freude bringt, wie so viele ambitionierte Surfer behaupten. Eine gute Voraussetzung habe ich schon mal: Ich liebe das Meer!

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Bereits am ersten Tag erhalte ich mein Equipment, welches mich die ganze Woche begleiten soll. Einen Neopren-Anzug, wahlweise einen Ganzkörperanzug  oder Zweiteiler. Da es recht kalt ist, entscheide ich mich für die Ganzkörper-Variante. Brett und Segel finde ich in großer Auswahl direkt am Strand. Ich bekomme ein Brett für Anfänger mit einem großen Volumen, 239 Liter und ein Segel der Stärke 3.

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Direkt in den ersten Stunden meines Unterrichts lerne ich meinen neuen besten Freund kennen: Die Aufhol-Leine. Nach dem ersten Tag habe ich meine Zweifel, ob ich es schaffe jemals auf dem Brett zu stehen. Gefühlt habe ich die Aufhol-Leine 300 mal benutzt. Also Zähne zusammen beißen. Die nächsten Tage bestehen aus einer Mischung aus Theorie- und Praxisunterricht. Beides mit viel Spaß und ordentlich Muskelkater verbunden. Die Surflehrer sind professionell und haben Geduld mit ihren Schülern. Und tatsächlich schaffe ich nach fünf Tagen Üben und Lernen den Grundschein, der es mir erlaubt weiter zu surfen und weltweit Equipment auszuleihen. Ich bin vom Surffieber gepackt und werde sicherlich weiterhin mein Glück in den Wellen probieren. Jetzt brauche ich aber erst einmal Zuhause eine warme Badewanne, um meinen Muskelkater und ein paar blaue Flecken zu kurieren.

Tipps rund um San Pepelone: 

Von Pepelow aus erreicht man mit dem Fahrrad, entlang von Feldern und Wiesen, innerhalb von 30 Minuten das Ostseebad Rerik. Ein Ausflug lohnt sich!

Auch Wismar ist nicht weit entfernt: nach 25 km mit dem Auto erreicht man das Weltkultur Erbe. Fischbrötchen am Hafen und die kleinen Cafés laden zum Verweilen ein. Probiert auf jeden Fall den Butterkuchen im Café Senf! 

Das Team von San Pepelone vermietet sowohl Bungalows, als auch mobila casa (Mobilhome), Studios oder Campingplätze. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auf dem Gelände ist ein kleiner Supermarkt und eine kleine Fischbrötchen-Bude. Richtig leckeres Essen erhält man in dem hauseigenen “Burano”, dem Restaurant von San Pepelone oder man verpflegt sich selbst. Für die, die es mögen, gibt es regelmäßig Programm auf dem Gelände und am Strand. Z.B. eine Beach-Party mit Feuerschalen und einer kleinen Cocktailbar. In den Sommermonaten ist in der Woche das SurfCamp oft gefüllt mit Schülerinnen und Schülern oder anderen Gruppen. Am Wochenende geht es etwas ruhiger zu.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Surfen, Surfen lernen und beim Reisen!

Vanessa von go and travel

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