Notfallausrüstung

Erste-Hilfe-Set von Care Plus (Alle Rechte vorbehalten)

Erste-Hilfe-Set

Gott sei Dank noch nie gebraucht. Outdoorgeschäfte bieten Trekking-Sets zu sehr stolzen Preisen an. Tipp: Ein kleines Outdoor-Set kaufen und durch ein günstiges Set aus dem Drogeriemarkt und eine Rettungsdecke ergänzen.

Das gehört unbedingt hinein:

  • Kompressen
  • Wundverbände
  • Dreieckstuch
  • Handschuhe
  • Leukoplast
  • Zeckenpinzette
  • Pflaster
  • Desinfektionstücher/-Spray
  • Sicherheitsnadeln
  • Medikamente (z.B. gegen Durchfall)

Not-Biwak/Biwak-Sack

Oft hört man von Unfällen in den Bergen, bei denen die Betroffenen unfreiwillig eine Nacht im freien verbringen müssen. Egal ob man sich verlaufen hat, oder aufgrund einer Verletzung nicht mehr weiter kann. Nicht nur bei einem Wetterumschwung kann das im Hochgebirge gefährlich werden. In einem Biwak-Sack verbringt man sicherlich keine angenehme Nacht, aber er schützt vor Wind und Regen und hält somit warm und trocken. Das kann in einigen Situationen Leben retten. In rot hat der Sack gleichzeitig Signalwirkung und kann zum Bespiel gut von einem Hubschrauber gesehen werden.

Außerdem kann der Biwaksack (in der Größe für zwei Personen) wie ein Tarp aufgespannt werden und kann so eine Pause im Regenschauer wesentlich angenehmer machen.

Gute Modelle gibt es von Wäfo oder Salewa, sind bedingt atmungsaktiv, leicht und mit Ösen zum abspannen ausgestattet. Naturfreunde lieben es, im Biwaksack und einer Isomatte unter freiem Himmel zu schlafen. Hier gibt es weitere Modelle, wobei der Übergang zum Ein-Personen-Zelt fließend ist.

In den Biwaksack passt noch folgende Notausrüstung:

  • Sreichhözler
  • Knicklichter (rot und weiß)
  • Ersatz-Schnürsenkel
  • Signalpfeife (wird bei vielen Rucksäcken mitgeliefert)

Der Biwaksack liegt immer ganz unten im Rucksack. Das Erste-Hilfe-Set sollte hingegen immer griffbereit sein. Genauso wie die Taschenlampe und das schweizer Taschenmesser.

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